Technische Informationen und Gebrauchshinweise:
Unreifes Kernobst (besonders Streuobstsorten) und auch einige Steinfrüchte (Pflaumen, Pfirsiche) beinhalten häufig bis zu 3% Stärke.
Nachteile der Stärke: Die Stärke übersteht Maischebereitung und Vergärung unverändert.
Erst bei der Destillation quillt und verkleistert sie aufgrund der Hitzeeinwirkung. Es bildet sich ein zäher Kleister, der zusammen mit anderen Maischebestandteilen auf der Blaseninnenwand anklebt und -brennt.
Daraus resultieren ein schlechterer Wärmeübergang, eine längere Destillationsdauer, eine ungleichmäßige Erhitzung der Maische, eine schlechtere Fraktionierbarkeit des Destillats und bei direkt befeuerten Kesseln ein brenzliger Geschmack des Destillats.
In besonders schweren Fällen muss die Destillation abgebrochen werden.
Es sind Enzympräparate, die langkettige Stärkemoleküle spalten und bis zu vergärbaren Zuckern abbauen.
Die Vergärung der dabei entstehenden Zucker erhöht gleichzeitig die Alkoholausbeute.
Eine der Amylasen sollte möglichst schon beim Einmaischen zugegeben werden.
Wird vorhandene Stärke jedoch erst bei der ersten Destillation einer größeren Maischepartie erkannt, empfiehlt sich eine sofortige Enzymierung der vergorenen Maische.
Beim Einmaischen: 20 ml/hl Maische, Vor der Destillation: 50 ml/hl Maische.
Kühl und trocken lagern!
Hersteller
EATON Technologies GmbH
An der Nahewiesen 24
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